Juni 2015

     

 

Tipps für den respektvollen Umgang  mit Menschen mit  Behinderungen

Deutscher Knigge Rat hat dafür  zehn wichtige Tipps erarbeitet

  1. Teil

Liebe Leser,

ich werde in dieser und den nächsten Ausgaben versuchen, ein paar Knigge-Tipps geben.                                                                                 

Einführung: Darf man zu einem blinden Menschen „Auf Wiedersehen“ sagen?                                                                                                Fragt man einen Rollstuhlfahrer ob er mit ins Kino „gehen“ will?                                                                                                     Darf man auch mal einen Witz machen?  

Wie bietet man Hilfe an?                                                                                                              Fragen, die sich der eine oder andere sicher schon einmal gestellt hat. Vielen wissen nicht, wie man mit Menschen mit Behinderungen umgehen soll.                                                                                             Das Spektrum reicht vom Ignorieren, Anstarren bis hin zu übertriebener       Cartoon: P.Hubbe                                       Hilfsbereitschaft.

So berichten Rollstuhlfahrer, dass Sie z.B. in die U-Bahn geschoben werden, obwohl sie gar nicht fahren wollen.         Oder sie werden über die Kreuzung geschoben, oder sie stören und man schiebt sie einfach beiseite.                    Genauso ist es, wenn man noch schnell vor dem Rollstuhlfahrer „vorbei hüpft“.

Ein ganz typischer Fall ist auch, dass in einem Lokal nicht der Betroffene nach seinen Wünschen gefragt wird, stattdessen die Begleitung.                                                                                                                                              Auch an den Kassen im Supermarkt, passiert es immer wieder, dass die Begleitperson das Wechselgeld bekommt. Kleinigkeiten mag man denken.

Aber:                                                                                                                                                                                    Ich will ja auch nicht, dass mich einfach jemand  anfasst und über die Straße begleitet oder mein                  Wechselgeld ein anderer bekommt.

Menschen mit Behinderungen mögen keine Bevormundung, kein Mitleid und nicht immer wieder                                    auf ihren „Mangel“ hingewiesen zu werden. Ein Mensch ohne Beine bedeutet nicht, dass er nicht                               seinen Verstand nutzen kann. Hier ist noch sehr viel Aufklärung und Sensibilität nötig.

Deshalb wurde vom Deutschen Knigge-Rat ein nützlicher Ratgeber erarbeitet.

Fortsetzung folgt in der nächsten Ausgabe

Nächste Sprechstunde:

15. Juni 2015 von 15:00 bis 17:00 Uhr.                                                                  

Ich bitte um vorherige Anmeldung unter 09128991124Frau S. Nerretter oder 09128991123 Frau A. Ruff

      Sylvia Kunze

Behindertenbeauftragte@schwarzenbruck.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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